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Ich heiße Kati Köppe und bin 52 Jahre alt.

Vor meiner Ausbildung zur Hebamme habe ich in Münster studiert. Und zwar Romanistik, Ethnologie und Pädagogik.

Daß ich Hebamme werden würde, hätte ich damals niemals geglaubt. Mein Interesse galt Sprachen, fremden Völkern und dem Gewirr der zwischenmenschlichen Beziehungen.

Daß ich dennoch Hebamme geworden bin, kam so: mein Bruder und meine Schwägerin erwarteten ihr erstes Kind und eine Hebamme kam regelmäßig zur Vorsorge zu ihnen ins Haus. Als ich auch mal gerade dort war und sie kennenlernte, dauerte es fünf Minuten, um einen Wandel in meinem Leben zu beschließen. Ich wollte auch einen Bauch so abtasten können, daß ich sagen kann, wie das Kind darin liegt und die Herztöne mit dem Hörrohr hören können, auch wenn der Bauch noch klein ist...

Und so nahmen die Dinge ihren Lauf.

Ich lernte von 1997-2000 in der Gießener Hebammenschule.

Anschließend arbeitete ich von 2000-2004 in der Uniklinik Gießen. Während dieser Zeit besuchte ich diverse Fortbildungen und begann, in der häuslichen Vor- und Nachsorge zu arbeiten.

Ich habe Erfahrungen mit Hausgeburten in Italien und Kanada gemacht. Und es hat sich ein Ziel herausgebildet, daß mit meinen Interessen aus früheren Zeiten einhergeht: Ich wollte meine Arbeit auch in andere Kulturkreise bringen. Ich betreute häufig asylsuchende Familien oder ausländische Frauen, denen ich mit meinen Sprachkenntnissen entgegenkommen konnte.

2004-2007 hatte ich dann 3 Einsätze mit Ärzte ohne Grenzen. 9 Monaten in Burundi, 6 Monaten an der Elfenbeinküste und 2 Monate auf Haiti haben mich um viele Erfahrungen reicher zurückkehren lassen.

Ich habe als Beleghebamme im Herz-Jesu-Krankenhaus, Hiltrup und im St. Franziskus-Hospital, Ahlen gearbeitet. Einige Jahre habe ich Hausgeburten in Deutschland betreut.

Allerdings ist die außerklinische Geburtshilfe aufgrund der hohen Haftpflichtversicherung nicht mehr rentabel, so daß ich schweren Herzens die Geburtshilfe nicht mehr anbieten kann.

2016 habe ich bei Barbara Kosfeld in Aachen die Fortbildung in Traditioneller Hebammenkunst THK® gemacht. (Inzwischen umbenannt in TLHE = Traditionelle Lehre der Hebammen- und Entbindungskunst)
Diese Zertifizierung in der aus 5 Modulen bestehenden eher Ausbildung denn Fortbildung ist für meine Arbeit enorm wichtig gewesen. Sie passt genau zu der Überschrift meiner Homepage und dem, was ich damit sagen möchte:
Einfach nur Hebamme - nicht mehr und auch nicht weniger. Die Grundlage zählt und macht auch die Qualität aus.

Jetzt arbeite ich freiberuflich hauptsächlich in Ahlen, und betreue die Familien vor und nach der Geburt.

Seit Dezember 2019 arbeite ich auch mit einer kleinen Stelle als Leihhebamme; so bleibe ich in der Geburtshilfe und kann recht flexibel auch an unterschiedlichen Orten neue Erfahrungen sammeln. 

 
 

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